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Die ersten Held*innen sind gestartet!

Im Rahmen unseres Programmes Impact Hub Ruhr X Heldenreise ins Business begleiten wir Menschen auf Ihrem Weg in die Selbständigkeit. Das Besondere daran ist, dass dieses Coaching für Arbeitssuchende kostenfrei ist und über den Aktivierungs- und Vermittlungsschein der Agentur für Arbeit finanziert werden kann.

Jetzt sind die ersten Coachings erfolgreich abgeschlossen und wir freuen uns das Dania Zeit gefunden hat uns ein paar Fragen zu beantworten!

Dania wurde über neun Module von uns begleitet und ist jetzt in der Gründungsphase ihres Unternehmens.

Warum hast du dich entschlossen bei der Heldenreise mitzumachen? 

Durch eine Empfehlung bin ich auf den Impact Hub Ruhr bzw. die Heldenreise gestoßen und ich hatte zu dem Zeitpunkt gerade meinen Job gekündigt, um meine Unternehmensidee umzusetzen, über die ich schon seit vielen Jahren nachgedacht hatte.

Daher war das Coaching für mich ein optimaler Einstieg, um den Weg in die Selbstständigkeit zu finden. Das Konzept der Heldenreise hat mich vor allem deshalb überzeugt, weil nicht nur die fachlichen und betriebswirtschaftlichen Aspekte betrachtet werden, sondern vor allem auch die sozialen und ökologischen Themen im Mittelpunkt stehen und das Coaching sehr individuell auf die Unternehmensidee ausgerichtet wird.

Wie konntest du durch die Teilnahme unterstützt werden? 

Die Heldenreise hat mir dabei geholfen, einen roten Faden zu finden und mehr Klarheit über den Kern und das tatsächliche „Warum?“ meiner Geschäftsidee zu erlangen. Vorher fiel es mir oft schwer, meine Ziele und Ideen zu priorisieren und die Abläufe klar zu strukturieren. Durch die persönlichen Gespräche während der Heldenreise konnten wir die verschiedenen Strategien hinterfragen und so Schritt für Schritt den Weg bis zur Gründung gemeinsam erarbeiten.

Was hat dir an dem Konzept Heldenreise gefallen? 

Für mich war es sehr hilfreich, mit Ben einen Coach zu haben, mit dem ich einerseits die vielen fachlichen Fragen besprechen konnte und andererseits auch immer wieder die Geschäftsidee und die Philosophie durchleuchten konnte, um so letztendlich ein viel klareres Bild zu bekommen. Seine Erfahrungen und das regelmäßige Feedback waren für mich total wertvoll, um mehr Sicherheit zu gewinnen und die Idee besser abzugrenzen.

Zudem war das Coaching sehr individuell auf meine Unternehmensidee abgestimmt und ich konnte jederzeit Fragen oder aktuelle Themen einbringen, die auf dem Weg aufgekommen sind. Auch das Arbeiten mit den verschiedenen Tools auf Miro hat mir sehr gut gefallen und es ist super, dass ich dadurch eine übersichtliche Zusammenfassung habe und jederzeit auf die erarbeiteten Themen zurückgreifen kann.

Hat sich dein Wunsch zur Selbständigkeit dadurch verstärkt? 

Auf jeden Fall. Ich hatte zwar vor der Heldenreise schon geplant, mich selbstständig zu machen aber bin jetzt total dankbar, dass ich durch die Heldenreise mehr Sicherheit gewinnen konnte und entschlossener an die Gründung und die Idee herantrete.

Setzt du gerade dein Projekt um oder ist es was anderes geworden, als du zu Beginn des Coachings dachtest?

Ich arbeite aktuell an der Umsetzung meiner Idee, habe mit der Unterstützung von Ben den Businessplan abgeschlossen und befinde mich kurz vor der Gründung des Unternehmens.

Die Idee und das Produkt sind im Kern gleichgeblieben aber während ich anfangs tausende Gedanken hatte und am liebsten alle Schritte direkt zu Beginn angegangen wäre, habe ich jetzt einen viel klareren Plan und konnte dank der Heldenreise meine Meilensteine klar festlegen, ohne dabei die eigentliche Vision aus den Augen zu verlieren.

Wir halten euch auf dem Laufenden und verlinken natürlich auch Danias Business, sobald es am Start ist. Aber schon so viel: Es hat mit nachhaltiger Kleidung zu tun 🙂

Wir freuen uns, dass wir dich begleiten dürfen und dass du mit uns die Leidenschaft für nachhaltige Geschäftsmodelle teilst!

WE WOULD LIKE TO PROUDLY INTRODUCE YOU TO OUR LATEST COLLABORATION OPPORTUNITY: THE INNOVATION COMPETITION “COINNOVATION GHN X GER EDITION“. LEARN ALL ABOUT THE COMPETITION ITSELF, THE APPLICATION PROCESS AND YOUR BENEFITS IN THIS ARTICLE.

What is the innovation competition?

The innovation competition “CoInnovation GER x GHN Edition” is aimed at mixed teams of startups from Ghana and Germany. It arose from a networking project supported by the German Corporation for International Cooperation (“Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit”). The competition aims to jointly develop innovative project approaches in line with the United Nations Sustainable Development Goals (SDGs) that make practical contributions to the economic and social development of Ghana.

Who can apply?

For the innovation competition we distinguish between two applicant groups:

  1. Applicant tandem consisting of a German and Ghanaian start-up / SME: you already have contacts to Germany or Ghana and know exactly with which partner you want to implement a project.
  2. Solo applicant: a German or Ghanaian start-up / SME would like to submit a project for the innovation but has no concrete partner from the other country at hand.

The start-up / SME must meet the following criteria:

What is being funded?

The innovation competition is intended to fund projects that pursue the following goals/criteria:

What is the application process?

The application process is based on the respective applicant group:

  1. Tandem applicants: The competition phase begins with the announcement of the call for proposals. The application deadline is 29/04/2022.
  2. Solo applicants: The competition phase is divided into three stages.
    By 01/04/2022, the applicants must have completed the project outlines and the “Search Partner” form and sent them to the e-mail address below.
    By 08/04/2022, we will review the solo applicants received and match and introduce each other to suitable other applicants based on the partner requirement.
    By 29/04/2022, the matched tandem must compile, revise, and submit the remaining project materials.

Read more about the needed application documents and the evaluation phase on our website.

What are the benefits of participating?

SOUNDS LIKE SOMETHING THAT IS WORTH APPLYING FOR TO YOU? WHAT ARE YOU WAITING FOR?

APPLY HERE!

This project is a cooperation of the Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Impact Hub Leipzig, Impact Hub Ruhr & is funded by the Government of North Rhine-Westphalia.

Unter dem Motto „Hier wachsen Ideen für eine bessere Zukunft!“ ist das greenhouse.ruhr – Programm im Dezember ins Finale gegangen! Wir freuen uns, dass Benedikt und Ulrike von uns als Coaches dabei sein durften! Über vier Monate haben acht Teams bzw. Gründer:innen am Coaching teilgenommen – letzte Woche wurden die Siegerteams gekürt und der erste Platz durfte sich über ein Preisgeld in Höhe von 5000 € freuen!

Herzlichen Glückwunsch an das Team von Broodwormfarm für den ersten Platz! Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Team im Rahmen des Programms begleiten und coachen durften!

Was macht Broodwormfarm?

Mit der Zucht von Mehlwürmern und Mehlkäfern wollen die Gründer:innen Mira Iordanova, Constantin Jedwabski & Elis Peteanu nachhaltige Lebensmittel neu denken. Mir der Anzucht von Würmern kann bei geringem Ressourcenverbrauch viel Eiweiß gewonnen werden. Zu Mehl oder Paste verarbeitete Würmer können als Mastfutter in der Fischzucht oder auch als Fleischersatz zu Burgerpatties verarbeitet werden. So kann eine Schließung der Eiweißlücke unterstützt werden – mit steigender Weltbevölkerung gilt dies als zentrale Herausforderung zur Ernährungssicherung.

Das Team will ungenutzte Bunker in Deutschland nutzen, um eigens entwickelte wärmespeichernde Zellen aus Recycling- und Naturmaterialien zur Zucht aufzustellen. Der Platzbedarf ist dabei extrem gering. Bunker bieten zur Zucht ideale konstante Temperaturen und Luftfeuchtigkeit. Die Kombination spart bis zu 50 % Energie und verbraucht keine Flächen. Als Futter für die Tiere werden Gemüseabfälle aus Supermärkten verwendet. Nebenprodukte der Zucht wie Dünger und Chitin können ebenfalls vermarktet werden. Aktuell produzieren die Gründer:innen mit nur einer Zelle bereits  rund 30kg pro Quartal und beweisen damit die Machbarkeit des Konzeptes. Die Jury bewertete einerseits den ganzheitlichen Ansatz als besonders überzeugend und vor allem die potentielle positive Wirkung auf die Reduktion von Treibhausemissionen in der Landwirtschaft als einen Schlüssel zur Lösung der Klimakrise!

Aber auch das zweite Team, das wir begleiten durften, ging nicht leer aus! Das Team vom Gebrauchtwaren Einkaufszentrum darf sich über 2000 € zusätzlich zu unserem Coaching freuen!

Was steckt hinter dem Gebrauchtwaren Einkaufszentrum?

Barbara und Sven Skindziel von der Help2007 Dortmund UG möchten in Dortmund ein Gebrauchtwaren Einkaufszentrum eröffnen – das nachhaltigste Einkaufszentrum in Dortmund (oder sogar Deutschlandweit). Alles, was im Einkaufzentrum verkauft wird, ist recycelt, upcycelt oder stammt aus biologischer oder nachhaltiger Produktion. Außerdem soll durch ein Shop-in-Shop System eine Plattform für eine Community mit den Schwerpunkten Kreislaufwirtschaft und Abfallvermeidung geschaffen werden. Dort sollen nachhaltige Produkte kreiert und vermarktet werden. Auch eine Gastronomie mit biologischen und regionalen Produkten soll die Produktvielfalt und das Erlebnis im Zentrum steigern. Im Gebrauchtwaren Einkaufzentrum sollen zudem Arbeitsplätze geschaffen werden – inklusiv, integrativ und fair. Barbara und Sven sind aktuell noch auf der Suche nach einer geeigneten Immobilie und Kooperationspartner:innen in Dortmund.

Wenn ihr das Projekt genauso interessant findet wie wir, dann meldet euch doch einfach bei ihnen!

greenhouse.ruhr ist ein Projekt der Wirtschaftsförderung Dortmund in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Dortmund. Im Rahmen des Stipendienprogrammes werden Gründer:innen mit sozialen und ökologischen Geschäftsideen unterstützt. Ziel ist es, soziale Innovationen durch unternehmerische Aktivitäten systematisch zu fördern und ein regionales Ökosystem für Social Entrepreneurship aufzubauen.

Hier findet ihr einen Übersicht über alle teilnehmenden Teams!

Initiiert vom Deutschen Nachhaltigkeitspreis und unterstützt von Unternehmenspartnern, dem Impact Hub Ruhr sowie den sustainable natives hat Ende September der erste „Transformathon“ stattgefunden. Der Transformathon ist ein neues Online-Hackathon-Format, in dem sich rund 130 Teilnehmende aus der DACH- Region in einem Ideensprint konkreten Nachhaltigkeitsfragen von Unternehmen gestellt und in 24 Stunden Lösungsideen entwickelt haben! Ein Hackathon ist dafür ein vielversprechendes Format, denn hier werden Lösungen in diversen Teams kollaborativ entwickelt und unternehmerisch nachhaltig gedacht!

Nachhaltigkeit hat sowohl in der Gesellschaft als auch in der Wirtschaft im letzten Jahrzehnt stark an Bedeutung gewonnen. Es ist ein gesellschaftlicher Wertewandel hin zu einer stärkeren Sensibilisierung für Themen wie die Klimakrise, globale soziale Gerechtigkeit und neue Umweltstandards zu beobachten. Klimaschädliche Praktiken werden nicht mehr einfach hingenommen oder akzeptiert. Die Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen sind allgemein bekannter und akzeptierter Rahmen für die Entwicklung unserer Welt. In der Anwendung und Umsetzung hinken wir aber oft hinterher. Wie kehren wir die Klimakrise um? Wie wird unsere Wirtschaft nachhaltig? Wie schließen wir Ressourcenkreisläufe praktisch? Wie gestalten wir Lieferketten fair und transparent? Wie regenerieren wir Arten und Natur für mehr Biodiversität? Wie gestalten wir eine inklusive Gesellschaft mit all ihren Facetten?

Zur Beantwortung dieser und weiterer Fragen hat der Deutsche Nachhaltigkeitspreis fünf Transformationsfelder aus den SDGs abgeleitet und fokussiert: Klima, Ressourcen, Biodiversität, Lieferkette und Gesellschaft. Diese Felder braucht es, um die großen Herausforderungen unserer Zeit zu lösen und eine Transformation des Status Quo hin zu echter Innovation und Nachhaltigkeit zu schaffen.

Gemeinsam mit dem Innovationsteam des Impact Hub Ruhr und Transformationsexpertinnen der Genossenschaft sustainable natives schafft der Deutscher Nachhaltigkeitspreis mit dem Transformathon ein neues Format zur Ideenentwicklung, wie umsetzbare Lösungen für diese Herausforderungen aussehen können. Das gemeinsame Team des Transformathons eint dabei die Überzeugung, dass Lösungen in diversen Teams kollaborativ entwickelt und unternehmerisch nachhaltig gedacht werden müssen.

Dabei hilft es nicht, den Status Quo über Effizienzsteigerungen ein bisschen besser oder weniger schlecht zu machen. Für eine Welt mit bald 10 Milliarden Menschen, deren Bedürfnisse nach Ernährung, Mobilität oder Wohnen – um nur einige zu nennen – erfüllt werden sollen bei gleichzeitig drastisch reduziertem ökologischem Fußabdruck, brauchen wir neue und radikale Lösungen, die einer „Faktor-10-Logik“ folgen: Wie erhöhen wir den Anteil nachhaltiger Landwirtschaft um Faktor 10? Wie reduzieren wir die Menge an nicht-recyceltem Plastik auf null? Wie schaffen wir es, mit jedem Gebäude, mehr Energie zu erzeugen statt zu verbrauchen?

Um radikale Faktor 10-Ideen zu finden, braucht es greifbare Problemstellungen, ein besonderes Format und ein sehr diverses Teilnehmendenfeld. Der Impact Hub Ruhr hat sehr gute Erfahrungen mit Hackathons gemacht – einem Ideensprint, in dem in rund 24 Stunden bunt gemischte Teams unter methodischer Anleitung an konkreten Fragestellungen arbeiten, um ungewöhnliche Lösungsansätze („Hacks“) zu entwickeln. Das Format wurde gemeinsam mit dem DNP auf den Namen „Transformathon“ getauft.

Acht Partnerunternehmen haben für die fünf Felder des DNP konkrete Fragestellungen in den Transformathon in sogenannte „Challenges“ eingebracht, die als Herausforderungen durch die Teilnehmenden bearbeitet werden konnten. Die Unternehmen fungieren dabei als „Ko-Host“ (gewissermaßen als Pat:in) und sind daran interessiert, erfolgsversprechende Lösungsansätze gemeinsam mit dem jeweiligen Team zu finden und in eine Umsetung zu bringen.

Der Transformathon ging als Online-Format Ende September mit rund 130 Teilnehmenden, Coaches, Experten und Ko-Hosts live.
Auf einer eigens über den Impact Hub Ruhr eingerichteten Plattform entstand ein digitaler Workshop-Space mit Lobby, Hauptbühne, Teamräumen und digitalen Whiteboards.

Zunächst haben die Unternehmenspartner als Ko-Hosts ihre erarbeiteten Challenges in einem 90 Sekunden Pitch vorgestellt. Aus der ganzen DACH-Region vernetzten sich daraufhin über 24 Stunden die Teilnehmenden, bildeten Teams und „hackten“ an neuen Ideen und Ansätzen. Darunter viele Studierende, Young Professionals, Azubis und GründerInnen. Sie wurden dabei von Coaches im Prozess unterstützt und von Expert:innen zu Fachfragen beraten. Am Ende des Transformathon gaben alle Teams ein Pitch-Video zur Erläuterung ihrer Idee ab. Dieses wurde im Nachgang von den Ko-Hosts in Jurysitzungen bewertet und eine Woche später auf der Preisverleihung die Siegerteams der jeweiligen Challenge verkündet.

Damit die Ideen eine Chance auf Umsetzung haben, erarbeiten die Siegerteams in einem Folge-Workshop mit dem Impact Hub Ruhr und dem jeweiligen Ko-Host eine Umsetzungs-Roadmap aus.

Auf dem deutschen Nachhaltigkeitstag im Dezember haben alle Siegerteams noch einmal in einem Pitch-Format ihre Ideen vorgestellt und per Publikumsvoting wurde das der Siegrer:innenteam gekürt.

Herzlichen Glückwunsch an das Team GeoGo mit ihrem Ko-Host Gruner + Jahr zum Thema „Factor 10 against the Mind Behaviour Gap“! In der Challenge ging es darum, wie starke Medien mehr (junge) Menschen zu nachhaltigem Handeln und Engagement bewegen können und so den „Mind Behaviour Gap“, die Lücke zwischen Wissen und Handeln, zu schließen. GeoGo möchte dazu eine eigene App entwickeln. Wir sind gespannt und freuen uns diese bald zu testen. 

Im Rahmen der Roadshow „CREATIVE.Spaces exploring Good Work“ hat das Team von CREATIVE.NRW ein Interview mit Ulrike geführt, dass wir euch auch hier nicht vorenthalten wollen.
Vielen Dank für eure Unterstützung und eine tolle Roadshow, die am 27. Oktober Halt bei uns im Impact Hub Ruhr gemacht hat. Es war ein schöner Nachmittag und ein super Austausch mit anderen CREATIVE.Spaces aus NRW! Hier gibt es mehr Infos dazu!

Hier folgt jetzt der Artikel von CREATIVE.NRW:

Anfang 2016 haben sich Benedikt Brester, Janna Prager und Ulrike Trenz zusammengetan und die Planung des ersten Impact Hubs in NRW gestartet. Voller Energie für die Gute Sache und mit dem Ziel, nachhaltiges Unternehmertum und Social Entrepreneurship im Ruhrgebiet voranzutreiben, gingen sie das Abenteuer der Impact-Hub-Ruhr-Gründung an und sind bis heute mit vollem Engagement dabei.

Ulrike Trenz ist Geschäftsführerin des Impact Hub Ruhr, einem unserer CREATIVE.Spaces 2020. Für die Bereiche nachhaltiges Wirtschaften, Social Entrepreneurship und Klimaschutz entwickelt und leitet sie Projekte, Hackathons, Event- und  Workshopreihen und verantwortet die damit zusammenhängenden Kooperationen und Partnerschaften. Innerhalb ihrer Arbeit setzt Ulrike einen Fokus auf den Themenbereich Circular Economy als Treiber für die ganzheitlich nachhaltige Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. Dort gestaltet sie strategische Themen-Communities und Innovations-Ökosysteme in Forschungsprojekten.

Ausgehend von einer kaufmännischen Ausbildung und der Arbeit in einem mittelständischen Betrieb setzen Sie sich heute vor allem für die nachhaltige Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft ein. Gab es für Sie einen Schlüsselmoment in Ihrem Werdegang, an dem Ihr Interesse an Nachhaltigkeit und Ihr soziales Engagement ihren Anfang nahmen?    

Es gab da ein paar Momente in meinem Leben, wo ich Dinge hinterfragt habe und mich dann von meinem Bauchgefühl habe treiben lassen. Mein Studium der Kulturarbeit an der FH Potsdam brachte mich dazu, Gesellschaft und Wirtschaft einmal anders zu betrachten. Zudem folgten dann Studien-Projekte zum Thema Klimawandel und mit der Green Music Initiative. Die Schnittstelle Kultur und gesellschaftlicher Wandel hat sich seitdem zu meinem Leitthema entwickelt. Mit dem Thema Social Entrepreneurship (oder Social Startups oder Unternehmen mit positiver Wirkung) schlossen sich dann einige lose Enden zu einem logischen Gesamtbild zusammen: Kultur, gesellschaftlicher Wandel und Wirtschaft gehörten seitdem für mich als starke Themen unabdingbar zusammen. Als ich die ersten Social Startups kennenlernte, war ich gleich Feuer und Flamme. Ich habe mich gefragt, warum wir nicht einfach die ganze Wirtschaft dahin umkrempeln: Unternehmen, die Positives für die Gesellschaft bewirken!

Viele Begriffe aus der Startup- und Kreativszene sind für Menschen, die damit nicht so vertraut sind, oft schwer zu verstehen.  Was genau versteht man denn eigentlich genau unter einem „Impact Hub“? 

Ganz kurz: Impact Hub ist Community, kreativer Ort und vernetzte Zusammenarbeit. Der Impact Hub ist ein inspirierender Treffpunkt, an dem Macher:innen und Interessierte zusammenkommen, die in den Themenbereichen Innovation, Nachhaltigkeit und Unternehmensgründung Gleichgesinnte treffen möchten, um ihre Idee, ihr Projekt, ihr Startup umzusetzen. Unser Team stellt dafür eine Infrastruktur an kreativen Räumen, Know-how und ein regionales und weltweites Netzwerk zur Verfügung. Die Menschen vor Ort tauschen sich aus, inspirieren sich gegenseitig und, ganz wichtig, sie bilden eine wertvolle Community, auf die man sich verlassen kann.

Kleiner Exkurs: Das Wort „Hub“ ist Englisch und bedeutet Knotenpunkt. „Impact“ bedeutet Wirkung. Wenn wir im Impact Hub von Wirkung sprechen, meinen wir vor allem Wirkung im Zusammenhang mit nachhaltig-ökologischer oder nachhaltig-sozialer Innovation bzw. Entwicklung (hier orientieren wir uns an den 17 Nachhaltigkeitszielen der United Nations). Wir verorten uns zum Beispiel ganz klar in Ziel 17 der Nachhaltigkeitsziele „Partnerschaften bilden, um die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen“. Wir möchten im Impact Hub Gleichgesinnten einen lebendigen Ort bieten (Coworking- und Arbeitsflächen, Workshop- und Eventräume), damit diese sich zu Nachhaltigkeitsthemen treffen, vernetzen und vor allem etwas umsetzen können. Egal ob soziale Innovation oder Sozialunternehmen, der Gemeinwohlgedanke – der Impact auf die Gesellschaft – sollte dabei immer im Vordergrund stehen.

Aber was genau machen wir da? Zum Beispiel führen wir einen Ideenmarathon zum Thema Klimaschutz und Müllvermeidung in der Stadt (Ziel 13 der Nachhaltigkeitsziele) durch, aus diesem Event entstehen Teams mit konkreten Ideen, die wir im Nachgang zu ihrer Idee beraten und coachen, wir vernetzen sie, damit ihre Idee auch „auf die Straße“ kommt. Das kann eine Geschäftsidee sein, wie eine App oder ein Beratungsprogramm oder einer smarter Mülleimer, oder eine soziale Innovation, wie ein Spiel für Schüler:innen, welches auf dem Schulweg angewendet werden kann. Wenn aus einem von uns gestalteten Event so etwas entspringt und gedeiht, sprechen wir von Impact.

Viele Menschen sind überzeugt, dass es für alle möglichen Problemstellungen irgendwann eine technische Lösung gibt. Warum aber sind gerade soziale Innovationen so bedeutsam für die gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit?  

Wenn eine technische Innovation keine gesellschaftliche Akzeptanz erfährt, kann es bei der Implementierung schwer werden. Vor allem, wenn ich an den Klimawandel denke, müssen wir als Menschheit viele soziale Praktiken ersetzen, aufgeben oder ändern, damit wir unseren Planeten in Zukunft unseren Kindern und Enkelkindern erhalten. Gerade in diesem Bereich gibt es viele tolle technische Lösungen, wenden wir diese allerdings nicht in Wirtschaft, im Alltag an oder veranlassen die politischen Rahmenbedingungen und Anreize dazu nicht, so bringen uns diese tollen technischen Innovationen rein gar nichts. Es bedarf ein Zusammenspiel dieser beiden Bereiche. Zudem sind wir Menschen aus Fleisch und Blut, wir sind soziale Wesen, wir funktionieren nicht rein technisch und linear, ganz im Gegenteil.

Sie beschäftigen sich vor allem mit dem Thema „Circular Economy“, also der sogenannten zirkulären Wertschöpfung, in der es zum Beispiel um regenerative Systeme, den Einsatz von Ressourcen, Fragen der Abfallproduktion und von Energieverschwendung geht.  Welche Rolle spielt dieses Thema bereits im Bereich der Gründungen, der Kreativwirtschaft und für Startups? Denkt und handelt „die Wirtschaft“ bereits in Kreisläufen, oder stehen wir da noch sehr am Anfang?

Es gibt in Deutschland, Europa und weltweit tolle Ansätze und Projekte. Das ist aber nicht genug. NRW holt hier gerade stark auf, aber es liegt noch sehr viel Arbeit vor uns. Wie wäre es mit einem Circular NRW in 2030? Wir sind dabei! Unsere Impact Hub-Kolleg:innen in der Schweiz, in den Niederlanden und auch in Berlin sind da schon ein paar Schritte weiter. Impact Hub Ruhr ist sehr ambitioniert, dieses Thema mit allen bereits vorhandenen Partner:innen der Region hier umzusetzen. Wir haben große Lust, ein florierendes und kollaboratives Ökosystem für Circular Economy hier in NRW mitzugestalten und unsere Community-Arbeit auch weiterhin diesem Schwerpunkt zu widmen. Ich ganz persönlich finde es spannend, mit Startups zirkuläre Geschäftsmodelle zu bauen. Die Zusammenarbeit mit der Kreativszene, wie Designer:innen und weiteren Gestalter:innen, ist daher immens wichtig. Auch hier gäbe es tolle Ansätze und Ideen, um spannende Projekte als Impact Hub mit der Community in der Region umzusetzen.

Weitere Schwerpunkte des Impact Hub Ruhr sind neben Nachhaltigkeit Themen wie Gender Equality, Future of Work und sozialer Zusammenhalt. Trügt die Annahme oder sind alle diese Bereiche ohnehin sehr eng miteinander verzahnt und lassen sich im Endeffekt auch nur interdisziplinär bearbeiten, um zu tragfähigen Lösungen zu kommen?  

Das kann ich unterstreichen. Es sind alles gesellschaftlich sehr relevante Themen, und diese müssen wir als Gesellschaft beheben. Von daher stimme ich zu, dass wir inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit benötigen, um echten Wandel herbeizuführen. Genau dafür ist ein Impact Hub auch gedacht: Ein Knotenpunkt, der einlädt, ab fern von gewohnten Strukturen, lösungsorientiert und egal von welchem Background, zusammenzuarbeiten.

Wie kaum ein anderes Bundesland muss Nordrhein-Westfalen einen gewaltigen Strukturwandel quer durch alle Branchen und schließlich im Hinblick auf die Digitalisierung und den Klimawandel bewältigen. Wie ist Ihr Blick speziell auf NRW und die verschiedenen Regionen, die Netzwerke und Akteur:innen? Was stimmt Sie optimistisch, wo dagegen herrscht noch großer Handlungsbedarf?  

Nach Berlin, London und Zürich bin ich freiwillig nach NRW gegangen, weil ich die Herausforderung zwischen fortwährendem Strukturwandel und dem damit einhergehenden Gestaltungsspielraum super spannend und motivierend finde. Hier in NRW kann man einfach machen, sich vernetzen und umsetzen. Das ist cool! Wo man sich als „neuer Akteur“ oft die Zähne ausbeißt, das sind Strukturen, die gefühlt seit 1.000 Jahren bestehen, die sehr sich oft alt und schwer und langsam anfühlen und gegen die man einfach nicht ankommt. Manche Dinge scheinen wie festgefahren, und es ist nicht einfach, sich zu behaupten. Gerade im Ruhrgebiet ist es schön wie schwer mit der Vielfalt: Es gibt über 50 Kommunen, und diese fahren oft eine eigene Agenda. Manchmal wünschten wir uns da etwas mehr Fokus. Da haben es Kolleg:innen aus städtezentrierten Impact Hubs aus unserem Netzwerk manchmal einfacher: Während wir mit acht Städten sprechen, haben unsere Kolleg:innen nur eine Ansprechperson. Unser Team betrachtet dieses allerdings lieber als Chance, auch wenn sich dies nicht immer so anfühlt.

Ideen-Hackathon und Ökosystem für mehr Klimainnovation:

Deutschlands Impact Hubs veranstalten den globalen Ideen-Hackathon ‘Climathon’ vom 29. bis 30. Oktober und initiieren das kollaborative Ökosystem ‘Future Climate Pioneer’

Climathon 2021

Der Climathon als städtebasierter Ideen-Hackathon wird jährlich weltweit auf 6 Kontinenten, in über 60 Ländern und mehr als 150 Städten durchgeführt. Er nimmt die größten lokalen Herausforderungen rund um Klimaschutz und Klimagerechtigkeit in den Blick und richtet sich an alle Menschen mit Interesse am Klimaschutz sowie an gesellschaftlichem und ökologischem Engagement. Durch sein offenes und interaktives Format bringt der Climathon unterschiedlichste Menschen Unternehmern:innen, Studierende, Kreative, Expert:innen und engagierte Bürger:innen zusammen und fördert bestehende Ideen, die dann in einem ko-kreativen Prozess in Teamarbeit weiterentwickelt werden. 

Partnerorganisationen stellen vor dem Start sogenannte „Challenges“ rund um Themen wie Mobilität, Ernährung, Kreislaufwirtschaft, Shared Economy und Recycling auf. Die Teilnehmenden erarbeiten während des Climathons, in Zusammenarbeit mit Expert:innen und Coaches, als Antwort darauf konkrete Lösungen. Ziel ist, vielversprechende Lösungen über den Climathon hinaus zu einem tragfähigen Geschäftsmodell zu entwickeln und die Teams bei der Weiterentwicklung und Umsetzung zu unterstützen.

Im letzten Jahr veranstalteten die sieben Impact Hubs in Deutschland den ‘Climathon’ erstmals online und als Gemeinschaftsveranstaltung. Es nahmen über 500 Klima-Begeisterte teil, die begleitet von rund 40 Expert:innen mehr als 40 Ideen zur Bewältigung der Klimakrise entwickelten. Unterschiedliche Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft, dem öffentlichen Sektor und der Zivilgesellschaft unterstützen die 24-Stunden Veranstaltung. Die besten Ideen wurden prämiert und einzelne Projekte wurden mit Hilfe der Partner und den lokalen Impact Hubs in die Tat umgesetzt. Beim Climathon 2021 werden In Deutschland rund 1000 Kreative, Expert:innen und Macher:innen online gemeinsam innovative Klimaschutz Ideen entwickeln.

Die Veranstaltung in diesem Jahr wird unter anderem durch eine Reihe von Partner:innen ermöglicht. Als Catalyst unterstützt die Audi Stiftung für Umwelt. Als Contributor fungieren Hamburg Invest, B.A.U.M., Postcode Lotteries Green Challenge, und das Freistaat Sachsen Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft.

 

‘Future Climate Pioneer’

Hochrechnungen zufolge werden bis 2050 zwei Drittel der globalen Bevölkerung in Städten leben. Das internationale Städtenetzwerk C40 schätzt, dass unsere Städte mehr als zwei Drittel der Energie weltweit verbrauchen sowie 70 % der globalen Treibhausgase produzieren. Um eine lebenswerte Zukunft auf unserer Erde zu sichern müssen unsere Städte bis 2030 klimaneutral werden. Dafür braucht es die Mitwirkung jeder:s Einzelnen, und deswegen gehen die deutschen Impact Hubs nach dem erfolgreichen Climathon 2020 den nächsten Schritt und erweitern das Unterstützungsangebot für kreative, innovative Klimalösungen. 

Mit dem neugegründeten Ökosystem ‘Future Climate Pioneer’ wird ein Rahmen für neue wirkungsvolle Lösungen für Klimawandelfragen geboten, um sie zu entwickeln, zu testen und zu verbreiten. Durch Workshops, Ideenformate wie den Climathon, und einem diversen Netzwerk von Akteuren werden Ideen in die Umsetzung begleitet. Das Klimainnovaitons-Ökosystem ist ein ganzjähriger, kontinuierlicher Zyklus, der aus drei Hauptkomponenten besteht, bei denen man sich einbringen kann: Satellit-Veranstaltungen, deutschlandweiter Climathon und Umsetzungsprogramm.

Die Satelliten Events finden im Vorlauf des Climathon online und offline, sowie regional und national statt. Die Veranstaltungen vermitteln Wissen in Form von öffentlichkeitswirksamen Podiumsdiskussionen und Lern-Workshops in kleinem Kreis. Im Anschluss an den Climathon werden ausgewählte Teams dabei unterstützt ihre Ideen in die Anwendung zu bringen. Das Programm wird online und städteübergreifend stattfinden und die Teams werden die Grundlagen der Unternehmensgründung erlernen, bekommen Zugang zu Mentor:innen und Expert:innen sowie einer bundesweiten Community. 

 

Ihr könnt mitmachen! Meldet euch hier für den Climathon Germany an!

Good News! Der Impact Hub Ruhr ist jetzt Partner der „Heldenreise ins Business“! Wir können euch ab sofort in diesem Rahmen individuelle Coachings auf eurem Weg in die Selbständigkeit anbieten!

Aber was bedeutet das eigentlich genau? Und warum ist uns wichtig, auch in diesem Bereich Gründende zu beraten?

Die „Heldenreise ins Business“ begleitet Menschen auf dem Weg in die Selbständigkeit. Das Besondere daran ist, dass dieses Coaching im Rahmen des Aktivierungs- und Vermittlungsscheins (AVGS) der Agentur für Arbeit übernommen wird und so für Gründer*innen, die aktuell arbeitssuchend gemeldet sind, kostenfrei ist.

Wir begleiten euch von der ersten Idee bis zur Gründung eures Business!

Das individuelle Coaching beinhaltet neun Module, in denen euch unser Co-Founder & Coach Benedikt Brester auf die Gründung vorbereitet. Die Module bauen aufeinander auf und bestehen aus Unterstützungs- und Lernmodulen, in denen ihr euch bspw. im Bereich des Marketings, der Buchführung und Steuern oder über Fördermittel, Finanzierungen und Versicherungen weiterbilden und beraten lassen könnt. Die Module finden in Einzel-Coaching Sessions statt. Das heißt, ihr habt Raum um eure individuellen Anliegen zu bearbeiten und euch so intensiv auf eure Selbständigkeit vorzubereiten.

Uns ist es aber auch wichtig, unsere Schwerpunktthemen nicht außen vor zu lassen. Wir sind Profis auf dem Gebiet von Sozialunternehmen und können euch auch dahingehend beratend zur Seite stehen. Denn viele Unternehmen können nachhaltig & sozial gedacht werden, auch wenn es im Ursprung nicht die Idee war! Das ist kein Muss, sondern ein Mehrwert, den wir euch durch unsere Expertise mit auf dem Weg geben können!

Big Goals – aber wir glauben fest daran, dass die Berücksichtigung von Nachhaltigkeit und sozialen Aspekten bei der Gründung ein Schritt ist, mit dem ihr euch von euren Mitstreiter*innen abheben könnt und so einen langfristigen Mehrwert für euer Unternehmen schaffen könnt!

 

Was bieten wir euch an?

Individuelles Coaching

Bei uns steht ihr im Mittelpunkt. Egal ob bislang nur eine kleine Idee vorhanden ist oder schon ein größeres Konzept. Egal ob dir ein kleines Business vorschwebt oder eine aufstrebende Firma. Mit unserer Kompetenz und unserem Engagement hören wir zu, gehen gründlich auf dein Anliegen ein und beraten dich.

Briefing Ihrer Unternehmensvision

Ganz aus unserer Erfahrung heraus, können wir dich beraten, ob aus deinen Visionen heraus ein richtiges Business-Modell werden kann. Wir überlegen gemeinsam, ob dabei noch das gewisse Etwas fehlt und was wir verbessern können. So wirst du sicher in deiner Unternehmensgründung.

Unsere Expertise

Wir arbeiten auf der einen Seite als Coaches mit Gründer*innen im Auftrag des accelerator ruhrvalley Start-Up-Campus der Hochschule Bochum, der Leitidee der Wirtschaftsförderung Bochum sowie des Programms greenhouse.ruhr der Wirtschaftsförderung und der Fachhochschule in Dortmund zusammen. Auf der anderen Seite bilden wir Multiplikator*innen weiter, beispielsweise Gründungsberater*innen der Startcenter NRW. Und in Kooperation mit dem SEND e.V. bilden wir deutschlandweit Gründungsberater*innen von Wirtschaftsförderungen und Transferstellen von Universitäten fort.

Plan in die Selbstständigkeit

Wir haben einen Plan erstellt, der dir sicher den Weg in die Selbständigkeit weist. Mit unseren 9 Modulen kommst du der Gründung deines Unternehmens Schritt für Schritt näher.

Wir sind Ansprechbar

Auch nach den Modulen bleiben wir in Kontakt und du kannst sogar deinen ersten Firmensitz in unseren Coworking Räumen, in direkter Nähe zum Essener Hauptbahnhof, anmieten!

Wenn du Interesse hast, dann melde dich bei uns! Wir vereinbaren einen Termin mit dir!

Mailadresse: [email protected]

 

Zusammen mit der NRW.BANK richten wir in diesem Jahr das Climathon Germany Pre Event in NRW aus – die #Klimachallenge.nrw!

Wir freuen uns riesig und sind sehr gespannt auf eure Beiträge!

Es wird immer deutlicher: Der Klimawandel schreitet voran und besonders dieses Jahr haben sich die Auswirkungen auch in Deutschland und NRW gezeigt. Mehr denn je ist jetzt Zeit zu handeln! Und da man bekanntlich gemeinsam mehr bewegen kann, laden wir euch zur #Klimachallenge.nrw ein!

Das After-Work Barcamp findet am 15.09.21 von 17.00 bis 20.00 Uhr hybrid statt!

Es wird Challenges auf lokaler Ebene nachgegangen –  diese können dann im Oktober beim großen Climathon Germany mit aufgenommen und weiter bearbeitet werden!

Worum geht es genau?

Wir stellen uns den Fragen: Wie können wir den Klimaschutz in NRW voranbringen? Was sind die drängendsten Herausforderungen des Klimawandels in NRW? Und wie können wir ihnen begegnen? Bringt eure Ideen mit, stellt eure eigenen Challenges und bearbeitet sie in Teams!

Im Barcamp möchten wir gemeinsam mit Euch die relevantesten lokalen Challenges identifizieren und Lösungsideen erarbeiten! Das passiert dann in kleinen Teams, die anschließend ihre Lösungsvorschläge für die drängendsten lokalen Klimafragen vorstellen!

Nach Abschluss des Barcamps können die Teams ein Coaching unseres Partners, der NRW.BANK, in Anspruch nehmen und mit ihrer Idee beim Climathon Germany 2021 – dem Klimaschutz Hackathon am 29. & 30.10. 21 teilnehmen. Hier könnt ihr eure Idee weiter vorantreiben und in die Tat umsetzen!

Wie kann ich teilnehmen?

Die #Klimachallenge.nrw wird hybrid durchgeführt. Das bedeutet, dass ihr digital von zu Hause teilnehmen könnt, wir aber auch vor Ort im Impact Hub Ruhr in Essen ca. 15 Plätze für euch haben!

Es kann also aus jedem Winkel NRWs teilgenommen werden! Also schnappt euch euren Laptop und seid dabei! Entweder hier vor Ort oder aus eurem Wohnzimmer!

 

Vorläufiger Ablauf:

17.00 Uhr – Welcoming & Keynote vom Umweltministerium NRW

17.20 Uhr – Das Siegerteam “Pragmatic Climate” der NRW.BANK Challenge aus dem Climathon Germany 2020 stellt sich vor

17.30 Uhr – Input NRW.BANK & Themensammlung für das Barcamp

18.00 Uhr – Start der Barcamp Sessions

19.20 Uhr – Vorstellung der Ergebnisse

19.30 Uhr – Barcamp Abschluss

 

Meldet Euch jetzt an und lasst uns gemeinsam die #Klimachallenge.nrw angehen!
Tickets: http://bit.ly/KC1509

 

Wir freuen uns auf euch!
Euer Team vom Impact Hub Ruhr & der NRW.BANK!

 

 

On Monday, January 25th the demo day of a very special cohort of startups took place online. 12 startups from Kumasi, Ghana, had the opportunity to convince a jury from Northrhine-Westphalia of their early stage startup projects. On behalf of GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH), Impact Hub Ruhr organized a supporting process for Kumasi’s growing startup ecosystem including 7 Startup Hubs and 14 startups from the region. The highlight after 4 training workshops and consultation was the demo day with an online pitch competition and a prize of 5.000€. Therefore we invited a  well-experienced jury with the following members:

Meet the winner teams

After a professional as well as entertaining pitch competition of the start-ups, the jury named the three winners. Please meet the 3 extraordinary and promising entrepreneurs:

1st place: NASTECH Power Solutions who build small scale portable solar energy generators and batteries from electronic waste, bridging the energy gap by providing affordable and renewable energy especially to small businesses. NASTECH Power Solutions was awarded with 2.500 €.

2nd place: IRecycle Enterprise who produce single-origin plastic flakes as a commodity from plastic waste. They buy from self-employed local collectors but also already employ 11 people for collection, sorting, crushing and packing. Soon they are going to produce pavement bricks and roof tiles from recycled plastics. IRecylce Enterprise was awarded with 1.500 €

3rd place: EMB Ahenfie who have developed a delivery service for groceries from local markets using often underpaid head potters. Not only making locally produced food easy available for the growing middle class, but also educating and empowering head potters. EMB Ahenfie was awarded with 1.000 €

 

We enjoyed the work with the participants over the last couple of months a lot and would like to thank all Start-ups from Ghana, who took part in the program.

Please make sure to check out the other innovative startups as well:

Northern Experience

Digital Health Access (DHA)

ABZ Automations

TalTHOMA

Mushfam enterprise

Weddors

Agudie Blacksoap

B & B Agric Business

MedApp Ghana

Thanks to the Kumasi Startup Hubs

And also huge thanks go to the Kumasi Startup Hubs who conducted pitch trainings for the participating startups and support them in their entrepreneurial journey.

Kumasi Hive

HapaSpace

Fab Hub Ashanti

Women’s Haven Africa

No Business as Usual (NBU) Hub

Centre for Social Innovations (CSI)

Whizzy Academy

Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit der Hochschule Ruhr West das Projekt „reWIR – Regionaler Wandel durch Innovation für digitale Zirkuläre Wertschöpfung im Ruhrgebiet“ im September starten konnten. Im Rahmen des Programms “WIR! – Wandel durch Innovation in der Region”, ausgeschrieben vom  Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), setzte sich unsere Idee bei der renommierten Jury aus 21 Expert*innen durch und ist eins von 44 Projekten aus ganz Deutschland, die ein Konzept für den nachhaltigen Strukturwandel für ihre Region entwickeln dürfen.

Das Projekt wird bei uns von Ulrike Trenz als Projektleiterin betreut und von der Hochschule Ruhr West von Paul Szabo-Müller (Projektleiter), Manuel Grundmann (Innovationsmanager KMU) sowie Prof. Dr.-Ing. Uwe Handmann und Prof. Dr. Wolfgang Irrek, die beide die Gesamtprojektverantwortung innehaben.

Ruhrgebiet soll zur Leitregion für Digitale Zirkuläre Wertschöpfung entwickelt werden

Mit „reWIR“ möchten wir, die Hochschule Ruhr West und ein Bündnis aus 50 weiteren Unterstützer*innen aus Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft eine neue Phase des Strukturwandels anstoßen. Dies geschieht durch die Verknüpfung der beiden Megatrends Digitalisierung und Nachhaltigkeit, wobei das Ruhrgebiet zur Leitregion für „Digitale Zirkuläre Wertschöpfung“ entwickelt werden soll. Mit Hilfe der Digitalisierung sollen Ressourcenkreisläufe geschlossen und Materialien klüger und länger genutzt werden. Dies erzeugt Innovationen, fördert eine zukunftsfähige Wirtschaftsentwicklung, reduziert Abhängigkeiten von verletzlichen internationalen Lieferketten, schafft neue Arbeitsplätze und schont gleichzeitig knappe Ressourcen und die Umwelt.

Das mit 250 000€ vom BMBF geförderte Projekt ist im September 2020 gestartet und läuft bis Mai 2021. In dieser Zeit entwickeln die Projektpartner Impact Hub Ruhr und Hochschule Ruhr West, gemeinsam mit den weiteren Bündnispartnern ein Strategie-Konzept. Dabei erprobt das reWIR-Bündnis mit dem „agilen regionalen Transition Management“ einen neuen kooperativen Ansatz für nachhaltigen regionalen Strukturwandel. Mit dieser Strategie verfolgt das reWIR-Bündnis ein innovatives Konzept.

Überzeugt dieses Konzept, können ab Ende 2021 ausgewählte Projektideen umgesetzt werden. Im Idealfall kann das Ruhrgebiet bis zum Jahr 2027 beträchtliche Mittel zur Förderung der Digitalen Zirkulären Wertschöpfung erhalten.

Kollaborativ wird mit verschiedenen Akteur*innen während der Projektphase in Workshops und anderen Veranstaltungen gearbeitet

Ablauf reWIR Projekt

Da bei der Erstellung des Konzepts die Beteiligung vieler Akteur*innen zentral ist, wird in der gesamten Projektzeit mit unterschiedlichen Partner*innen und Akteur*innen kollaborativ gearbeitet. Den Auftakt machte am 22.10. der digitale „reWIR – Impulsworkshop“ mit über 40 Teilnehmenden aus Forschung, Politik und Wirtschaft, in dem erste Projektideen aus den verschiedenen Bereichen der digitalen Zirkulären Wertschöpfung in divers besetzten Gruppen erarbeitet wurden. In den folgenden Monaten werden diese Ideen vertieft, konkretisiert und in regelmäßigen Strategietreffen diskutiert, sodass daraus Stück für Stück eine Strategie für digitale Zirkuläre Wertschöpfung im Ruhrgebiet entsteht.

Weitere Höhepunkte innerhalb des „reWIR“-Projekts, die der Impact Hub federführend organisiert und durchführt, sind die Transformations-Workshops in verschiedenen Ruhrgebietsstädten in der Zeit vom 25. – 29.01.2021 und der Circathon, ein Hackathon zum Thema Circular Economy, Ende März 2021.

Weitere Unterstützer*innen, die sich aktiv an der Strategiearbeit beteiligen möchten, sind jederzeit willkommen und können sich beim reWIR-Team melden: [email protected]

Weitere Informationen zum reWIR-Projekt findest du hier: https://www.rewir.org/

Der Klimawandel ist längst da – und seine Auswirkungen sind ebenso lange spürbar: im Alltag, vor unserer Haustür und in den Städten, in denen wir leben. Dazu kommen die Herausforderungen, die das rasante Wachstum der Städte mit sich bringen. Hochrechnungen zufolge werden schon 2050 mehr als zwei Drittel der weltweiten Bevölkerung in Städten leben. Das internationale Städtenetzwerk C40 schätzt in diesem Zusammenhang, dass unsere Städte mehr als 70 % der globalen Treibhausgase produzieren. Um dem Klimawandel in unseren Städten entgegenzuwirken, wird seit einigen Jahren auf der ganzen Welt der „Climathon“ ausgerichtet – ein Ideenmarathon für städtische Klimainnovationen.

Der Klimawandel als globales Problem erfordert kollektives und kollaboratives Handeln

Autochaos auf den Straßen und kaputte oder gar nicht vorhandene Radwege, überbordender Konsum und achtlos weggeworfener Abfall auf den Straßen: Das sind nur einige der Probleme, die jede:r von uns kennt und die dem Leben in der Stadt unökologische sowie unsoziale Einschläge verleihen. Wir ärgern uns darüber. Dabei nehmen wir selbst noch viel zu selten wahr, dass auch wir einiges tun können, um das Leben in unseren Städten grüner, nachhaltiger und lebenswerter zu machen. Dadurch haben auch wir selbst die Möglichkeit, dem Klimawandel entgegentreten.

Wir alle können aktiv werden und handeln. Doch echte Veränderung erreichen wir vor allem dann, wenn wir – akteurs- und sektorübergreifend – unsere Kräfte und Expertise bündeln. Gerade dem Klimawandel als globales Problem müssen wir kollektives Handeln entgegensetzen – und dazu zählt das Engagement jedes:r Einzelnen. Genau das ist auch der Leitgedanke des Climathons.

Climathon Germany: Startschuss für die Zusammenarbeit aller deutschen Impact Hubs

Der Climathon ist nicht nur eine globale Bewegung, sondern wird dieses Jahr auch als gemeinsame Veranstaltung von allen deutschen Impact Hubs ausgerichtet. Das ist eine Premiere und daher auch für uns aufregend. Wir freuen uns sehr, unsere Kompetenzen und Energien erstmals und dann gleich für ein so wichtiges Thema zu vereinen. Ermöglicht wird die diesjährige Veranstaltung durch die Unterstützung zahlreicher Partner:innen, die die Relevanz eines gemeinsamen Klimaschutz-Hackathon anerkennen. Aus NRW sind das dieses Jahr die NRW.BANK und ista.

 

Lies mehr zum Climathon Germany und den dreizehn Challenges auf der neuen Impact Hub Germany Seite. Hier kannst Du dich direkt für den Klimaschutz-Hackathon anmelden.

Liebe Community, liebe Kund*innen, liebe Besucher*innen,

einige von euch haben es vielleicht schon kommen sehen: Wir werden den Impact Hub Ruhr ab sofort und bis zum 31.03.2020 schließen.

Aus Sicherheit für euch, unser Team und unsere Mitmenschen haben wir heute beschlossen, dass dies unser Beitrag dazu ist, den Coronavirus nicht noch weiterzuverbreiten. Wir hoffen auf euer Verständnis!

Bis jetzt gibt es keinen bekannt gewordenen Fall in unserer Community. Wenn ihr allerdings die folgenden Symptome bei euch beobachtet, bitten wir euch euren Arzt anzurufen:
„Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus kann zu Symptomen wie Fieber, trockenem Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit führen, auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost wurde berichtet. Einige Betroffene leiden an Übelkeit und Durchfall.“ (RKI)

Wenn ihr ein Verdachtsfall seid oder der Coronavirus bei euch oder jemandem in eurer nähreren Umgebung festgestellt werden sollte, sagt uns bitte umgehend Bescheid!

Wenn ihr weitere Infos zum Coronavirus braucht, empfehlen wir euch die Seite der BZgA www.infektionsschutz.de und die Seite des Robert-Koch-Instituts. Zudem empfehlen wir euch die Website eurer Stadt zu checken, dort findet ihr auch Telefonnummern für den Notfall.

Wenn ihr wirtschaftlich von dem Coronavirus betroffen seid, findet ihr auf der Seite des Bundesfinanzministeriums sowie der KFW Bank Informationen zu den bereitgestellten Hilfen.

 

Bei weiteren Fragen zur Schließung, eurer Mitgliedschaft oder ähnlichem: wendet euch einfach an [email protected]

Alles Gute für euch, bleibt gesund und wascht euch ordentlich die Hände! <3

Virtual Impact Hugs,
euer Impact Hub Ruhr Team

Oberbürgermeister Thomas Kufen besucht Impact Hub Ruhr – das Netzwerk für soziale Innovation

Vor ein paar Wochen hatte Ulrike Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen via Facebook angeschrieben und ihn eingeladen, uns zu besuchen. „Ich habe das Bild vom Besuch bei der Steuerungsgruppe Global Nachhaltige Kommune in NRW gesehen und dann kommentiert, dass Herr Kufen doch auch mal wieder im Impact Hub vorbeikommen soll, um sich über die neuesten Entwicklungen in der Social Entrepreneurship Szene zu informieren,“ erzählt Ulrike. „Am nächsten Tag rief mich jemand aus dem Rathaus an und wir haben einen Termin ausgemacht.“ Am Freitag, den 24.01. war es dann soweit und Thomas Kufen kam mit Andre Boschem, dem Geschäftsführer der EWG- Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft zu uns in den Coworking Space.

OberbürgermeisterBesuch Dort wurden sie von Ulrike und Janna begrüßt und konnten auf der Tour durch die kreativen Räume auch direkt die zahlreichen Coworker kennenlernen, die fleißig an ihren Laptops arbeiteten. Beim letzten Besuch von Herrn Kufen im März 2018 waren die Coworking- und Workshopräume noch im Rohbau, so gab es diesmal viel Neues zu entdecken. Während der Führung haben wir berichtet, wie unsere Entwicklung seitdem verlaufen ist und erzählten von den Veranstaltungen und Workshops, die regelmäßig hier stattfinden.

Soziale und nachhaltige Startups aus Essen präsentieren ihre Ideen

Bei der anschließenden Präsentation bekamen Thomas Kufen und Andre Boschem ein Update über die Arbeit des Impact Hub Ruhr Teams, abseits des Coworkings. So erzählte Ulrike von dem Klimaschutz Ideen-Marathon Climathon, der 2019 zum dritten Mal durchgeführt wurde, u.a. in Kooperation mit der Stadt Essen und Stadt Bottrop. Janna stellte die erfolgreiche Female Founders Veranstaltungsreihe vor und berichtete über den Female Leadership Workshop, den sie an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen organisiert hatte. „Es ist immer wieder eine Freude zu sehen, wie Gründerinnen und junge Frauen durch die Workshops, Events und den Austausch inspiriert und empowert werden,“ erzählt Janna. Im Gespräch ergaben sich dabei weitere Kooperationsmöglichkeiten und Ideen für eine zukünftige Zusammenarbeit zwischen dem Impact Hub Ruhr und der Stadt Essen.

Thomas Kufen zeigt sich beeindruckt

„Es beeindruckt mich sehr, was der Impact Hub Ruhr in Essen leistet“, so Oberbürgermeister Thomas Kufen. „Gute Ideen bekommen hier eine gute Unterstützung, ein Netzwerk und die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Von hier aus schaffen es junge Gründerinnen und Gründer mit ihren innovativen Ideen im wahrsten Sinne des Wortes in die Welt. Dass die Essener Start-ups dabei erfolgreich sind, zeigen die aktuellen Zahlen: derzeit gibt es in Essen 70 Start-ups mit rund 800 Beschäftigten. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um 100 Prozent gestiegen. Das zeigt, dass hierin großes Potenzial steckt.“Gründerinnen und Oberbürgermeister Kufen

Da der Impact Hub Ruhr eine Anlaufstelle für Startups aus dem sozialen und nachhaltigen Bereich ist, duften unsere Mitglieder natürlich nicht fehlen. Wie es sich für ein Startup gehört, gab es zum Schluss noch einen kurzen Pitch der Geschäftsideen. Den Anfang machten Solarpott, die aus dem Climathon 2018 entstanden sind und Solaranlagen auf Mietshäuser und öffentliche Gebäude in der Essener Innenstadt bringen möchten und dafür noch geeignete Dächer suchen. Bei der Suche bekommen sie nun Unterstützung von der Essener Wirtschaftsförderung.

Danach stellten die drei Gründer von WhoMoves ihre Plattform für internationale Fachkräfte vor, mit der sie es Mittelständlern erleichtern möchten, diese Arbeitnehmer*innen anzusprechen. Fachkräfte aus dem Ausland bekommen auf der anderen Seite Unterstützung bei der Jobsuche und darüber hinaus. Als dritte Gründerin präsentierte Olga Felker ihre Idee eines Onlinemagazins für und von Menschen mit Migrationshintergrund mit dem Namen Alman+, was sie momentan aufbaut. Aus dem Gespräch mit Andre Boschem und Thomas Kufen ergaben sich im Anschluss für alle Startups gute Kontakte sowie Synergieeffekte.

Essen als Hotspot für (social) Startup-Szene

EWG-Geschäftsführer Andre Boschem sagt mit Blick auf den Standort Essen: „Die Essener Wirtschaftsförderung hat sich zum Ziel gesetzt, den Standort Essen zu einem Hotspot der Start-up-Szene zu machen. Schon jetzt haben wir hier viele innovative Start-ups, die mit frischen Ideen durchstarten – zum Beispiel im Impact Hub Ruhr. Wir wollen weitere junge Unternehmen aus dem In- und Ausland für den Standort begeistern. Dabei helfen die vielfältigen Kooperationsmöglichkeiten mit den Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der Region sowie die verschiedenen Initiativen im Bereich der Gründungsförderung, von denen Start-ups profitieren können. Das macht Essen zur Scale-up-City. Denn Start-ups finden in Essen ausgezeichnete Startvoraussetzungen mit hervorragenden Wachstumsbedingungen.“

 

Fotos von Carsten Deckert